Zeichnungsmäuse sind eine sehr interessante Kategorie, da es inzwischen wirklich sehr viele verschiedene Arten von Zeichnungen gibt aber alle auf unterschiedlichen Erbanlagen beruhen aber nicht überall zu erhalten sind. Viele sind ganz extrem selten zu bekommen. Ein Grund dafür ist das man sich hier beim Züchten nur auf wenige Zeichnungsvarianten beschränken sollte oder muß, wenn man nicht zu einem Großzüchter werden möchte. Allerdings sind einige Zeichnungsmerkmale geschlechtsspezifisch und oder enthalten einen Letalfaktor was das Züchten noch erschwert.
Gescheckte Farbmäuse sind die am häufigsten vorkommenden Zeichnungsmäuse, besonders schwarz-weiß unsymmetrisch gescheckte. Man unterteilt aber die Art der Scheckung noch mal extra in verschiedene Gruppen.
Diese Mäuse haben von oben betrachtet unsymmetrisch angeordnete Farbflecken. Man nennt es auch broken. Schecken sind immer zweifarbig eine der Farben ist immer Weiß. Diese Scheckung beruht fast immer auf dem rezessiven Scheckenpaar ss.
Diese Mäuse haben von oben betrachtet symmetrisch angeordnete Farbflecken. Man nennt es auch even. Schecken sind immer zweifarbig eine der Farben ist immer Weiß.
Symmetrisch gescheckte Schwarz-weiß Maus
Hier gibt es inzwischen auch definierte Farbzeichnungen. Jede Zeichnung beruht auf einem oder zwei spezifischen aber unterschiedlichen Genen.
Schimmel
Schildpattmäuse sind immer zweifarbig aber eine der Farben ist nie Weiß. Die Farbflecken sind sehr klein max. 4 mm groß. Die häufigsten Farbkombinationen sind Rot/ creme oder Schwarz/ braun.
Kopf und Rücken sind immer dunkel gefärbt während der Bauch immer charakteristisch Lohfarben gelbbraun ist. Es gibt sie in schwarz, braun, blau, silber, wildfarben und champagner. Tanmäuse sind inzwischen recht häufig vertreten aber sie haben auch den Nachteil das ihr Zeichnungsgen immer direkt weitervererbt wird und somit aus einer Zucht kaum wieder herauszubekommen ist zumindest wenn man das möchte.
Zobelmäuse sehen den Tanmäusen sehr ähnlich haben aber einen deutlich dunkleren Rücken und Kopfbereich und eine hellere Augenmaske als Tanmäuse. Das interessante an den Zobeln ist das sie ihr entgültiges Fell erst nach dem 1. Fellwechsel also mit ca. 9 Wochen erhalten und vorher nicht von Tanmäusen zu unterscheiden sind.
Kopf und Rücken sind immer dunkel gefärbt während der Bauch immer charakteristisch reinweiß ist. Es gibt sie häufig in schwarz, braun, blau, wildfarben und champagner.
Siammäuse haben die selben Abzeichen wie Katzen, also Schnauze, Pfoten, Ohren und Schwanz sind dunkel gefärbt und der Rest des Körpers cremefarben. Sie haben immer rote Augen. Am häufigsten gibt es sie in blau und braun.
Himalajamäuse haben ähnliche Abzeichen wie Russenmäuse, also Schnauze, Pfoten, Ohren und Schwanz sind dunkel gefärbt aber nur schwach angefärbt wirkt etwas wie gepudert. Der Rest des Körpers ist reinweiß. Sie haben fast immer schwarze Augen aber auch Rotäugige kommen vor. Am häufigsten gibt es sie in braunschwarz. Ihre Zeichnungsintensität ist wie bei den Kaninchen temperaturabhängig und entwickelt sich erst beim heranwachsen der Mäuse.