Diese ist meine Lieblingsmethode geworden, weil einerseits das Aneinandergewöhnen sehr schnell geht und zum anderen der große Stressfaktor nur auf wenige Stunden beschränkt bleibt und sich nicht auf viele Tage ausweitet.
Diese Methode ist für unkastrierte Männchengruppen die einzige wirklich gute Methode, damit sie sich vor allem auch schnell aneinander gewöhnen können und ansonsten für jegliche Mäusegruppen geeignet! Für sehr kleine Gruppen (2 oder 3 Mäuse) ist die Methode allerdings nicht ganz so gut geeignet.
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Diese Box ist 22 cm x 32 cm groß und prima für diese Methode geeignet! |
Mit kleinem Käfig ist eine Transportbox oder ein sehr kleiner Käfig gemeint, nicht größer wie 20 x 30 für 4 bis 6 Mäuse. Die Box wird nur mit Wasser, Futter und viel Heu oder Stroh und natürlich normalem Streu ausgestattet. Diese Methode funktioniert erstaunlicherweise auch mit sehr schwierigen und dominanten und arg bissigen Mäusen recht schnell und gut, ist aber manchmal etwas stressiger für die Anfangszeit von 24 bis 36 Stunden und viele Mäuseliebhaber empfinden es als absolute Qual für die Tiere! Ist aber für Leute die sehr ungeduldig sind und weniger Zeit haben jeden Tag die Mäuse bis zu 2 Stunden täglich in einer neutralen Begegnungsstätte laufen zu lassen oft einfacher zu handhaben.
Die Mäuse verbringen hier meist eine Zeit von 24 Stunden oder etwas länger je nach Problematik der Gruppe, in der Box. In dieser engen Box bleibt den Tieren nichts anderes übrig als sich übereinander kuschelnd in eine Ecke zu legen oder gemeinsam fressen zu müssen ohne sich aus dem Weg gehen zu können, dadurch wird zwangsläufig ein Gruppenduft aller Tiere in nur sehr kurzer Zeit entstehen und somit kommt für gewöhnlich erst gar keine offene Aggression zu Stande, auch aufgrund des Raum mangels nicht! Es können auch keine Besitzstreitigkeiten auftreten! Es handelt sich aber um eine Zwangsmethode!
Nach der Zeit wird die Gruppe in den normalen gut gereinigten und vorbereiteten Käfig umgesetzt. Das Streu aus der Box wird dann über die frische Einstreu verteilt und somit schon gleich der bekannte Duft im Käfig verteilt. Dies sorgt auch dafür das die Tiere sich geruchlich schon etwas heimisch fühlen können. Je nach Dominanz des Problemweibchens oder Männchens kann es auch hier sinnvoll sein erst einen kleineren Käfig als Zwischenquartier zu wählen und die Tiere noch 2 Wochen dort zusammen zu lassen und sie dann erst in den Alten Käfig des Dominanten Tiers zurückzusetzen. Das ist aber von Fall zu Fall verschieden. Man kann auch die Transportbox Schritt für Schritt mit anderen kleineren Käfigen zu einem späteren großen Käfiglabyrinth vergrößern! Dies ist in letzter Zeit meine Lieblingsmethode geworden und bietet in gewohnter Umgebung halt nach und nach doch Abwechslung und Neues zu entdecken aber halt in Maßen, so das keine Besitzansprüche angemeldet werden und alles recht stressfrei für die Neuen Mäuse verläuft.
Es ist gerade für Männchen sehr wichtig zwar für viel Abwechslung zu sorgen aber besonders für den Anfang nicht so viele Versteckmöglichkeiten (Häuser) hineinzustellen oder Gegenstände wie Laufräder zu bieten denn es handelt sich hier oft um riskante Streitgegenstände mit denen man vorsichtig und nur nach und nach das neue Männchenheim ausstatten sollte!