Eiweißfutter

 

Man unterteilt das Eiweißfutter in zwei große Gruppen. Zum einen in pflanzliches und zum anderen in tierisches Eiweiß. Aus Ernährungswissenschaftlicher Sicht sind alle tierischen Eiweißquellen deutlich hochwertiger als die Pflanzlichen anzusehen. Der Eiweißbedarf spielt bei Mäusen eine sehr wichtige Rolle in bestimmten Lebensphasen. Diese sind Zeugung, Trächtigkeit und Aufzucht von Jungmäusen. Die jungen Mäuse benötigen bis zur größten Wachstumsphase für ihren Muskelaufbau deutlich größere Mengen wie ausgewachsene und ältere Mäuse. Gilt für alle Jungtiere bis sie fast ausgewachsen, also ca. 5 bis 6 Monate alt, sind.

Eiweißfutter kann aber auch wichtig für kranke und schwache Mäuse sein und ist als Leckerbissen ab und an immer willkommen und rundet den Speiseplan ab.

Man greift wenn man den Eiweißanteil in der Nahrung steigern möchte in der Regel zu tierischem Eiweiß. Eine recht beliebte pflanzliche Eiweißquelle sind frische Sojasprossen.

 

Gute tierische Eiweißquellen

Nicht so gute Eiweißquellen

Katzen- und Hundetrockenfutter,

(Bitte nur Zuckerfreies und Taurinfreies verfüttern)

Mehlwürmer und Zophobas

(Nur wenig füttern, da sehr fetthaltig!)

Milchprodukte, Quark und Joghurt

(Bitte nur Zuckerfrei und ohne Süßstoff verwenden)

Rohes Hühner oder Schweinefleisch

Zuckerfreie harte Hundekuchen

Käse (zu fett und salzhaltig)

Gekochtes Ei

Bachflohkrebse, Garnelen und Fischfutter

(führt zu extrem riechenden Ausscheidungen)

 

Sehr beliebt sind hier Katzen- oder Hundetrockenfutter und Hundekuchen. Bei der Sorte muss man allerdings oft auf die kleinen Feinschmecker eingehen, manche mögen nur harte und andere nur weiches Katzen oder Hundetrockenfuttersorten.

Die Menge an Eiweißfutter sollte man immer im Auge haben, denn zuviel kann hier schädlich werden. Viele Tierversuche haben das leider gezeigt das die Wahrscheinlichkeit an Tumoren, Nierenleiden und Stoffwechselstörungen zu erkranken, bei zu reichlicher Eiweißgabe drastisch ansteigt.

Gerade säugende Mäusemütter würden mitunter zuviel fressen, wenn man sie ließe, mit der Folge ein höheres Krebsrisiko speziell für Gesäuge- und Gebärmuttertumore.

 

Fütterungsempfehlung

Erwachsene: 2 bis 3 mal die Woche ein kleinen Hundekuchen oder ein paar Trockenfutterstückchen oder einen ½ Teelöffel Quark oder Joghurt.

Jungtiere, Trächtige und säugende Mütter benötigen täglich in etwa die oben genannte Menge.

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