
Rauhfutter
ist für Mäuse ebenfalls sehr wichtig und sein Anteil auf dem Speiseplan wird
oft unterschätzt!
Es
handelt sich hier hauptsächlich um den ballaststoff- oder rohfaserreichen
Anteil der Nahrung. Der wird gerade bei Nagetieren benötigt um die sonstige
Nahrung vom Magen in den Darm zu befördern. Die Nagetiere besitzen nur eine
schwache Muskulatur um das gefressene zu verdauen und weiterzuleiten, ganz im
Gegensatz zu uns Menschen und vielen anderen Säugetieren, z.B. Hund und Katze.
Das ist auch der Grund weswegen Nagetiere nicht erbrechen können ihre
Magenmuskulatur ist zu schwach die Nahrung wieder Retour zu schicken.
Im
Raufutter sind aber auch viele lebensnotwendigen Mineralien vorhanden und dienen
vor allem zusätzlich zum Abrieb der Nagezähne.
Das
wichtigste Rauhfutter ist das Heu!!!
Für
Allergiker wegen des Staubs und der Blütenpollen oft nur schwer zu ertragen.
Aber auch hier gibt es inzwischen Abhilfe durch Heupresslinge oder auch
Heubriketts. Die Heupresslinge sind zwar nicht so beliebt wie frisches loses
Heu, ist aber dennoch ein guter Ersatz!
Als
Abwechslung kann man hier frische dünne Knabberäste anbieten, wenn sie frisch
sind ein Nagespaß für alle Mäuse. Wenn die Äste gerade frische Knospen haben
ist der Knabberspaß zusätzlich noch sehr Vitaminreich.
Obstbäume,
Haselnuss, Ahorn, Weide und Buche sind sehr beliebt.
Ich
gebe ab und zu noch Trockengemüse oder Kräutermischungen zur Abwechslung. Es
wird abhängig vom sonstigem Angebot gern geknabbert.
Beliebte
getrocknete Kräuter sind: Pfefferminze, Kamille, Löwenzahn, Brennesel,
Petersilie und Melisse.