Alle folgenden Ratschläge ersetzen
keinen Tierarzt und bei ernsthaft erkrankten Mäusen helfen sie leider nicht
mehr!!!
Eine ernsthaft erkrankte Maus erkennt
man daran, das sie nicht so munter ist wie sonst, kein Appetit mehr auf Leckerbissen
hat und einen stark gekrümmten Rücken aufweist. Sondert sich eine Maus von der Gruppe
ab und setzt sich lustlos in eine Ecke ist das auch ein sehr auffälliges Anzeichen.

Typische Haltung einer kranken Maus

Typische Haltung einer schwerkranken Maus
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Ursache: |
häufige Auseinandersetzungen mit heftigen Beißereien |
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Behandlung: |
sofort mit etwas Wasser verdünnte Betaisodonalösung auftragen |
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Hilfsmittel: |
kleiner Pinsel oder Wattestäbchen |
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Wirkung: |
desinfiziert und verhindert so spätere Abzesse |
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Ursache: |
häufiges wieder Aufkratzen der Wunden, ist aber eher selten |
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Behandlung: |
mit etwas Wasser verdünnte Kamillosanlösung auftragen |
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Hilfsmittel: |
kleiner Pinsel oder Wattestäbchen |
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Wirkung: |
fördert die Wundheilung und wirkt entzündungshemmend |
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Ursache: |
häufig zu feine Einstreu
ins Auge bekommen, oder 1. Warnhinweis |
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Behandlung: |
"mit Augentrostteeauszug oder Fenchelteeauszug das Auge gut ausspülen" Teeauszüge auch verdünnte solltem im Nagerauge nicht mehr angewendet werden,
es sei denn sie wurden durch ein Mikropoorfilter Keim und Partikelfrei gemacht. Besser ist abgekochtes abgekühltes Wasser!!! |
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Hilfsmittel: |
Wattestäbchen |
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Wirkung: |
wirkt entzündungshemmend |
Wichtig tritt nach 3 bis 4 maliger Behandlung oder am nächsten Tag keine Besserung ein sofort zum Tierarzt
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Ursache: |
zu viel oder zu nasses Grünfutter |
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Behandlung: |
2
Tage lang Diät; nur Haferflocken die mit etwas pulverisierter Kohletablette
bestäubt sind und verdünnten schwarzen Tee verabreichen. Tritt binnen 2 Tagen keine Besserung ein sofort zum Tierarzt. |
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Wirkung: |
Schwarzer Tee wirkt adstringierend und stopfend |
| Warnsignal: | vermehrtes Auftreten von leichtem Niesen oder deutlich hörbare knackende, gurrende oder pfeifende Atemgeräusche |
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Ursache: |
oft zu schlechte Luft durch starke Ammoniakentwicklung im Käfig, tritt bei Haltung in Aquarien vermehrt auf oder 1. Warnhinweis auf eine Erkältung durch z.B. kalten Luftzug |
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Behandlung: |
als 1. Käfig reinigen
und desinfizieren, eventuell neue Einrichtung geben Dann etwas Tigerbalm in der Nähe des
Schlafhäuschens anbringen sowie eine Rotlichtlampe an einer Ecke über dem Käfig
anbringen, zur Maus mind. 30 cm Abstand halten. |
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Wirkung: |
Tigerbalm erleichtert das atmen und wirkt leicht desinfizierend Atemwegsinfektionen sind ein sehr heikles Thema und leider eine der häufigsten Todesursache von Farbmäusen und erfordern zur Vorsicht immer einen Tierarztbesuch je eher desto besser sind auch später die Heilungschancen. |
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Ursache: |
sehr unterschiedlich und oft nicht auszumachen, hiermit ist kein Streß gemeint der aufgrund einer Zusammenführung von fremden Tieren statt findet!!! |
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Behandlung: |
Den Tieren Beruhigungstee
auf Basis von Melisse und Baldrian zu trinken geben und mehr Abwechslung im Käfig
schaffen, dient der Ablenkung. |
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Wirkung: |
der Tee senkt die Agressivität herab |
Hat schon oft bei meinen Tieren geholfen, schlägt aber nicht immer an.
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Ursache: |
häufig erste Anzeichen von einer Pilzerkrankung, Milben oder einer Allergie |
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Behandlung: |
als
1. Käfig reinigen und desinfizieren, komplett neu Einrichten und abwarten. Zur
Unterstützung des Immunsystems der Maus vermehrt Vitamine, Mineralien und auch
ungesättigte Fettsäuren (z.B. in Leinsamen enthalten) verabreichen. Man kann
auch das Tier zur Vorbeugung mit z.B. Neembaum-Ungezieferspray einsprühen. |
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Vorbeugung: |
monatliche Gewichtskontrolle, steigt das Gewicht von Monat zu Monat an einfach weniger Körnerfutter geben und auf Leckerbissen für eine Weile ganz verzichten |
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Ursache: |
zu fetthaltiges, zu süßes Futter oder einfach zu viel Futter |
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Gefahr: |
Es kann bei zu großem Futterangebot zu einer Leberverfettung kommen und dies würde einen frühzeitigen Tod des Mäuschens zur Folge haben. |
Es gibt leider einige Mäuse die genetisch so vorbelastet sind, das es sehr schnell zu einer Leberverfettung kommen kann.
1 Teelöffel Babygriesbrei
1 Teelöffel Weizenkleie und feine
Haferflocken
1 Teelöffel Möhrensaft oder Möhrenbrei
für Babies (nicht ganz so wichtig)
1 bis 2 Teelöffel Wasser
Zusätzlich 1 bis 2
Multivitamintropfen oder ¼ Tablette Vitabon.
Bei Mäusen die den Brei nicht mehr
selbstständig essen können sollte er mit Hilfe einer
Insulinspritze ohne Kanüle direkt
ins Mäulchen gegeben werden und zwar mehrmals am Tag.