Dominante Schecken besitzen einen vererbbaren Letalfaktor. Dieser kann zum Tod eines Teils der Jungtiere und eventuell des Muttertieres führen. Daher sollte man bei der Paarung von Schecken vorsichtig vorgehen, solange man nicht sicher weiß, das es sich um rezessive Schecken handelt.
Letalfaktoren besitzen auch folgende Farben und sollten nicht miteinander verpaart werden.
Gelbe Mäuse
Rote Mäuse
Cremefarbene und weiße Mäuse die über gelb gezüchtet wurden
Zobel
Rumpwhite
Schildpatt
Extrem seltene Schecken wie Schimmel und Zebramäuse
Bei der Verpaarung von Mäusen mit
Krankheitssymptomen ist Vorsicht geboten. Eine Reihe von Atemwegerkrankungen,
die sich durch knattern oder pfeifen bemerkbar machen, können erblich bedingt
sein.
Andere erblich bedingte, sehr häufig vorkommende Erkrankungen sind Fettsucht (bes. gelbe Mäuse),
Diabetes, Zwergwuchs und natürlich Krebs.
Verwandtschaftsverhältnisse der Anfangszuchttiere dürfen nicht bestehen, darauf sollte man achten!!!
Inzuchtpaarungen also Geschwisterverpaarungen sollten maximal über 2 Generationen hintereinander erfolgen. Mit jeder weiteren Generation steigt die Wahrscheinlichkeit von Zwergwuchs und Krebs enorm!!!
Noch größer ist die Gefahr der Erbfehlerbelastung bei der Rückkreuzung Tochter - Vater oder Sohn - Mutter. Daher sollte eine derartige Rückkreuzung nur einmal vorgenommen werden !
Beispiel:
Meine Anfangszuchttiere waren nicht miteinander verwandt:
Flocke - ein Langhaarlockenmäuserich
Susie - eine Dovetanmaus in Kurzhaar
Zuchtziel: Angoramäuse oder Lockenmäuse, Farbe egal
Aus der Verpaarung stammen
Silvio, Silvana und Selina - alles Kurzhaarmäuse
Geschwisterverpaarung: Silvio und Silvana
Ergibt nun Langhaarmäuse, Lockenmäuse, Kurzhaarmäuse und eventuell auch Langhaarlockenmäuse wie der Großvater es war.
Man kann hier problemlos noch eine Geschwisterverpaarung vornehmen, sollte aber keine Rückkreuzung an Silvio oder Silvana vornehmen um das Krebsrisiko klein sowie die allgeimene Vitalität relativ groß zu halten.
Eine Rückkreuzung an die Tante Selina ist hingegen eher möglich.
Soll hier intensive weiter gezüchtet werden kommt nur eine blutsfremde Maus in Frage.
Diese starken Schäden treten hauptsächlich durch häufige Inzuchtverpaarungen auf hierzu gehören: Knickschwänze, Haarlosigkeit, Tanzen, Wasserkopf, Kopfzucken, Epilepsie, Fuß und Zehanomalien, Hinterbeinlähmung, Herzfehler, Kopf und Gehirndefekte etc.