
Die Vermittlung von Tieren übernimmt der Verein nur in einem echten Notfall.
Die Vermittlung von Tieren aus Paarungsversuchen oder unkontrollierter
Vermehrung lehnen wir ab, da diese zu weiterer unüberlegter Vermehrung führt
und damit eine indirekte Unterstützung gedanken- oder gewissenloser Vermehrer
darstellt.
Echte Notfälle sind nach unserer Ansicht:
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Tiere aus Tierheimen | |
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Tiere aus dem Verein bekannten privaten Pflegestellen | |
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Tiere, die aufgrund von schwerwiegenden Erkrankungen der Halter, abgegeben werden müssen | |
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Nachwuchs, der durch trächtig abgegebene Mäusedamen entstanden ist | |
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Tiere, die aus sehr schlechter Haltung stammen |
Im folgenden ein reales Beispiel (weitere Beispiele):
Wie immer las ich regelmäßig im Forum, als eines Tages Monas
Hilferuf zu lesen war. Sie hatte eine heftige Allergie entwickelt und musste
schweren Herzens ihre Mausis abgeben. Natürlich, wenn man seine Tiere liebt,
will man sie in guten Händen wissen. Deshalb fragte sie im jetzigem
proMaus-Forum nach, ob denn irgendjemand ihre kleinen nehmen könnte.
Mir war sofort klar das ich einen Teil ihrer Mädels übernehmen werde. Leider
stellte sich heraus das Mona in Würzburg lebte und ich in Berlin. Für mich war
es aussichtslos nach Würzburg zu kommen.
Da die ganze Konversation zwischen Mona und mir im proMaus-Forum stattfand,
ergab es sich das auch Solveig, ebenfalls aus Berlin, unsere Beiträge las.
Sie schaltete sich dazu und erzählte, dass sie demnächst einen Kurzurlaub in
der Nähe von Würzburger wollte, und bot an auf dem Rückweg , Monas Mäuse
mitzunehmen.
Ganz einfach war dieser Transport dennoch nicht denn auch Solveig, sowie ihr
Mann Andrej, litten an einer Allergie. Aber wo liebe zur Maus ist, ist auch ein
weg . So zogen einige Wochen später Monas Mäuse bei mir ein, und alle waren
glücklich das es so unkompliziert gelaufen ist.
Die kleinen, sowie Solveig und Andrej, haben den Transport (immerhin ca.600 km)
super gut überstanden.
Miss Elli, Sue Ellen, Luci, Alexis, Cristal haben eine große Mäuseburg
bezogen, und werden weiterhin ein schönes Mäuseleben führen.
Gruß Inge
So kann es im Idealfall laufen und wir würden diesen Idealfall gern zum Standardfall machen.
Natürlich läuft die Vermittlung und Unterbringung der Tiere
nicht immer so gut und glatt ab wie in Monas Fall. Daher benötigen wir
Mäusefreunde, die bereit sind Pflegestellen oder Lebensräume für die
Notfalltiere zur Verfügung zu stellen.
Besonders die Unterbringung der Männchen bereitet oft Probleme und leider ist
ein großer Teil der Notfalltiere männlich.
Die Vermittlungschancen für Kastraten liegt dabei deutlich höher als die der unkastrierten Tiere. Allerdings ist eine Kastration relativ teuer. proMaus e.V. ist leider nicht in der Lage die Kosten für Kastrationen aus den Beiträgen zu erbringen. Daher bitte wir alle Tierliebhaber auf diesem Weg um Spenden für die Kastration von Notfallmännchen, damit die Tiere eine bessere Chance auf ein gutes Zuhause haben.
Spenden mit dem Stichwort "Kastration" oder "Pflegebeihilfe"
an das unten angegeben Konto.
| Notfalltiere: | Inge Rogalla |
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| Pflege- und Aufnahmeplätze: | Inge Rogalla |